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KULAP-Maßnahmen 2014

Das Thüringer Programm zur Förderung von umwelt- und klimagerechter Landwirtschaft, Erhaltung der Kulturlandschaft, Naturschutz und Landschaftspflege (KULAP) besteht aus 29 einzelnen Maßnahmen, die zu den vier folgenden Programmblöcken zusammengefasst werden. Der Verpflichtungszeitraum der Maßnahmen beginnt zum 1. Januar des ersten Verpflichtungsjahres. Anträge sind bis zum 15. Mai zu stellen. Das Merkblatt zum Antrag auf Förderung KULAP 2014 finden sie hier: Merkblatt KULAP 2014

Teil A Maßnahmen auf dem Acker

Zu diesen Maßnahmen gehören die artenreiche Fruchtfolge, die Reduzierung des Stickstoff-Austrages, betrieblicher Erosionsschutz, naturbetonte Strukturelemente wie Blüh-, Schon-, Ackerrand-, Gewässer- und Erosionsschutzstreifen, die Umwandlung von Acker- in Grünland und der Rotmilanschutz. Möglich im Ökolandbau ist eine Kombination mit der artenreichen Fruchtfolge und dem betrieblichen Erosionsschutz bei Lage der Flächen in der Förderkulisse.

Eine tabellarische Übersicht der Förderung naturbetonter Strukturelemente wie Blüh-, Schon-, Ackerrand-, Gewässer- und Erosionsschutzstreifen finden sie hier: Tabelle1

Teil G Maßnahmen auf Dauergrünland

Auf dem Grünland gefördert werden artenreiches Grünland und Biotopgrünland in unterschiedlichen Bewirtschaftungsweisen. Eine Kombination mit der Maßnahme Ökolandbau gibt es nicht. Für Flächen, die nach den Richtlinien des ökologischen Anbaus bewirtschaftet werden, können die höheren Prämien für artenreiches Grünland mit 6 Kennarten und dem Biotopgrünland beantragt werden.

Eine tabellarische Übersicht der Förderung des Grünlandes finden sie hier: Tabelle2

Teil Ö Ökologischer Landbau

Förderung der Einführung und Beibehaltung des ökologischen Landbaus. Kombiniert werden können diese Maßnahmen mit der artenreichen Fruchtfolge und dem betrieblichen Erosionsschutz.

Eine tabellarische Übersicht der Förderung des Ökolandbau mit Kombinationsmöglichkeiten finden sie hier: Tabelle3

Zwei Beispielrechnungen finden sie hier: Tabelle4

Teil T Tiere

Förderung der Haltung vom Aussterben bedrohter Nutztierrassen.