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Chronik

Die Anfänge des Thüringer Ökoherz e.V. sind eng verwoben mit den Anfängen des ökologischen Landbaus in Thüringen und auch die  Geschichte beider läßt sich seit der Gründung des Vereins kaum voneinander trennen. Unterstützt wird die Arbeit des Thüringer Ökoherz e.V. von derzeit ca. 400 Mitgliedern.

Anfänge des Thüringer Ökolandbaus und des Thüringer Ökoherz e.V.

Die Geschichte des ökologischen Landbaus in Thüringen lässt sich bis in die 1920er Jahre zurückverfolgen. Seinerzeit bewirtschafteten Bauern im Kreis Apolda ihre Höfe nach der von Rudolf Steiner entwickelten biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise. Sowohl im "Dritten Reich" als auch während des DDR-Regimes war der ökologische Landbau verboten.
Nach der politischen Wende im Jahre 1990 ergriff die Arbeitsgemeinschaft "Ökologischer Landbau" des Naturschutzzentrums Weimar die Initiative für die Neuetablierung des Ökolandbaus in Thüringen. Unterstützt wurden die Aktivisten der ersten Stunde rund um den AG-Leiter Jürgen Schmeling dabei von den Thüringer Mitbegründern der Gäa, von Wissenschaftlern wie Dr. Elke Buś und Dr. Wulf Xylander sowie von Rudolf Oberpriller vom TAGWERK-Förderverein für ökologische Landwirtschaft, Landschaftspflege und naturnahes Leben e.V. in Dorfen (Bayern).
Letzterem war es auch zu verdanken, dass die Thüringer Ökolandbau-Pioniere ebenfalls die Gründung eines Ökolandbau-Fördervereins in Erwägung zogen. Am 13. April 1991 war es dann soweit: Auf der Grundlage der von Rudi Weingart erarbeiteten "Vereinsrichtlinien" gründeten 43 Mitglieder im Erfurter Johannes-Lang-Haus den Thüringer Ökoherz e.V., Förderverein für ökologischen Landbau, Naturschutz, Landschaftspflege und naturgemäße Lebensführung.
Ein erstes Büro wurde im August 1991 im jetzigen Landesverwaltungsamt Weimar eingerichtet, und über Fördermaßnahmen des Arbeitsamtes konnten Helmut Deckert, Wolfgang Peyer, Rosie Walter und Jörg Müller beschäftigt werden. Deren Engagement konzentrierte sich einerseits auf Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Andererseits brauchten auch die neuen Öko-Landwirte Beratung und Unterstützung.
Schon im Zuge der LPG-Umwandlungen hatten sich die ersten Landwirtschaftsbetriebe zur Umstellung auf den ökologischen Landbau entschlossen. Zu den Pionieren, die sich bereits 1991 zu den obligatorischen Kontrollen nach EU-Öko-Verordnung anmeldeten, gehörten Wiedereinrichter wie Familie Scharf in Ollendorf, Brigitte Koch in Stobra, Dr. Ralf Marold in Mittelsömmern, Ingolf Thiele in Ottstedt a. B. und Walter Kohlmann in Kleinromstedt, aber auch schon die ersten LPG-Nachfolger wie die Agrargenossenschaft "Zur Heide" Breitenhain und das Ökozentrum Vachdorf.
Von da an ging es "Schlag auf Schlag", wie die folgende Auswahl von Höhepunkten der Entwicklung des ökologischen Landbaus in Thüringen zeigt.

Entwicklung des Thüringer Ökolandbaus und des Thüringer Ökoherz e.V.
- Ein Blick von der Gegenwart zurück zu den Anfängen -

4.-5. November 2013
Die Biobrotbox kommt nach Thüringen:  Auf Initiative der Naturkost Erfurt GmbH und weiterer engagierter Unternehmer und in Zusammenarbeit mit dem Schulamt, der Stadt Erfurt, dem Thüringer Ökoherz e. V. und der  Marktgemeinschaft Ökoflur GmbH werden 900 Biobrotboxen mit einem gesunden Pausenfrühstück an Erfurter Erstklässler  verteilt. Ziel ist es, die Kinder und ihre Eltern auf ein gesundes und ausgewogenes Frühstück aufmerksam zu machen.

4. Juni - 6. Juli 2013
Unter dem Motto "Ökologisch - Regional - Fair" finden die 14. Thüringer Ökolandbau-Aktionstage statt.

Mai 2013
Zum wiederholten Male stellt die Thüringer Landesregierung die Umstellungsförderung für Öko-Betriebe ein. Gleichzeitig hält sie am Ziel, bis 2020 10% Öko-Flächen zu erreichen, fest.

19. Januar 2013
Mehr als 25.000 Menschen demonstrieren unter dem Motto "Wir haben es satt!" in Berlin für eine Wende in der Agrarpolitik. Gemeinsam mit dem BUND Thüringen organisiert der Thüringer Ökoherz e.V. einen Bus, der Thüringer Demonstranten nach Berlin bringt.

November - Dezember 2012
Erneut öffnet die Öko-Kinderbackstube auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt ihre Pforten - und erstrahlt dabei dank zahlreicher Spenden der Weihnachtsmarkthändler und finanzieller Unterstützung durch die Stadt Erfurt in ganz neuem Glanz.

Oktober 2012
Der Thüringer Ökoherz e.V. wird zum Projektkoordinatior der neuen, von der EU geförderten GRUNDTVIG-Lernpartnerschaft „European Food Kids“. Gemeinsam mit vier europäischen Partnern werden Module unter dem Thema „Vom Feld auf den Teller“ für die Ernährungs- und Umweltbildung erarbeitet. Es wird ein „Good.Food.Comic“ erstellt und fundiertes Unterrichtsmaterial für eine „Good.Food.Toolbox" zusammengetragen.

7. -9. September 2012
Anlässlich der Grünen Tage Thüringen in Erfurt haben sich der Thüringer Ökoherz e.V., die Thüringer Bio-Anbauverbände und grünen Vereine ins Zeug gelegt, um den Besuchern der Messe die Thüringer Bio-Branche zu präsentieren. Das Programm reicht vom 5. BioBranchenTreffen über einen Bio-Regionalmarkt, Informationsständen und Kartoffelaktionen bis hin zu einem Bio-Catering.

23. August - 29. September 2012
Mit den 13. Thüringer Ökolandbau-Aktionstagen macht der Thüringer Ökoherz e.V. thüringenweit auf den Mehr-Wert von Bio-Produkten aufmerksam.

8. Juli 2012
In der Erfurter Engelsburg findet in Kooperation mit dem Thüringer Ökoherz e.V. der erste Erfurter Bio-Brunch statt. Unter dem Motto biologisch - saisonal - regional verwandeln die Köche des Steinhauses Thüringer Bio-Lebensmittel zu schmackhaften Gerichten. Nachfrage und Resonanz sind so positiv, dass bald weitere Veranstaltungen dieser Art folgen.

Juni 2012
In einem Positionspapier stellt der Erzeugerbeirat des Thüringer Ökoherz e.V. eine Strategie vor, mit deren Hilfe es gelingen kann, bis 2020 eine Erhöhung der Thüringer Ökolandbau-Flächen von 4,5% auf 10% zu erreichen.

Mai 2012
Die völlig überarbeitete Online-Ausgabe des Bio-Einkaufsführers wird veröffentlicht und weist fortan den Weg zu mehr als 120 Thüringer Produzenten, Verarbeitern und Anbietern von Bio-Produkten.

5. Mai 2012
Zugunsten der Nutzung der alterntigen Kartoffeln und zur Reduzierung von Lebensmittelabfall veranstalten Thüringer Bio-Bauern und Bio-Läden gemeinsam mit dem Thüringer Ökoherz e.V. und der Thüringer Ökoflur Naturfrucht w.V. eine Kartoffelrettungsaktion, deren Erlös der Welthungerhilfe zugute kommt.

ab Januar 2012
Im neuen europäischen Projekt European Specialist in Traditional Orchards entwickelt der Thüringer Ökoherz e.V. gemeinsam mit Partnern aus sechs europäischen Ländern einen Lehrplan zur Ausbildung von Streuobstexperten.

Januar 2012
Im Rahmen eines Medienprojektes auf dem Demonstrationsbetrieb Ökolandbau "Gut Sambach" in Mühlhausen produzieren Jugendliche aus verschiedenen Erfurter Schulen, Studierende der Universität Erfurt und der Thüringer Ökoherz e.V. den Film "Frei dreh´n - Soziale Landwirtschaft im Ökolandbau".

November-Dezember 2011

Mehr als 2.500 Kinder und Jugendliche verarbeiten in der Öko-Kinderbackstube auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt über 600kg Teig zu leckeren Plätzchen.

9. November 2011
In Wurzen findet das 4. Mitteldeutsche BioBranchenTreffen mit dem Schwerpunktthema »Bio in der Wertschöpfungskette«. Mehr als 100 Teilnehmer diskutieren über aktuelle Herausforderungen und Probleme des Biomarktes, und umstellungsinteressierte Landwirte und Verarbeiter finden eine Plattform für Informationen und Kontakte.

September 2011
Der neue Bio-Einkaufsführer Thüringen erscheint in einer Auflagenhöhe von 20.000 Heften. Mit etwa 120 Firmeneinträgen auf 60 Seiten ist er ein Wegweiser zu Produzenten und Anbietern von Bio-Produkten in Thüringen.

4. Juni - 2. Juli 2011
Die 12. Thüringer Ökolandbau-Aktionstage stehen diesmal unter dem Motto "20 Jahre Ökolandbau in Thüringen" und führen mit Informationsstand, Schulprojekttagen, Öko-Radtour und Feldbegehungen wieder durch das Bundesland. Im Mittelpunkt steht diesmal: das Ei.

16. April 2011
Der Förderverein Thüringer Ökoherz e. V. begeht sein 20jähriges Vereinsjubiläum an dem Ort, an dem alles begann: Im Johannes-Lang-Haus in Erfurt.

16.-19. Februar 2011
Anlässlich der BioFach, der Weltleitmesse für Bioprodukte, kündigt der Thüringer Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz ein Aussetzen der Umstellungsförderung in Thüringen an. Die Öko- und Umweltverbände laufen Sturm gegen diese Entscheidung. Ein Antrag des FILET-Begleitausschusses zur Fortführung der Umstellungsförderung ist im Herbst 2011 schließlich erfolgreich.

22. Januar 2011
Gemeinsam mit der Landtagsfraktion von B90/Grüne, dem BUND Thüringen e.V. und der EVG Weimar e.V. organisiert der Thüringer Ökoherz e.V.  zwei Busse zur Demonstration "Wir haben es satt" in Berlin.

November-Dezember 2010
Wieder lockt die Öko-Kinderbackstube auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt zahlreiche kleine und große Bäcker an, die neben allem Ausstechen und Schmausen auch manch Wissenswertes über den Ökolandbau und eine gesunde Ernährungsweise erfahren. Seit 2002 ist der Thüringer Ökoherz e. V. jährlich mit der Betreuung der Backstube betraut, nach deren Vorbild es inzwischen auch in Bremen eine Öko-Backstube gibt.

3. November 2010
In Halle/Saale findet das 3. Bio-Branchen-Treffen statt.

August-Oktober 2010
Die 11. Thüringer Ökolandbau-Aktionstage sind dem Thema „Ökolandbau und Biodiversität – Biodiversität im Ökolandbau“ gewidmet. An vielen Veranstaltungsorten kommen Elemente des Projektes „Bio – Mit allen Sinnen entdecken“ zum Einsatz: Ein Sinnespfad, die Erlebnisstrecke „Vom Korn zum Brötchen“, eine große Ernährungspyramide und das Quizrad mit Lerneffekt „Alles dreht sich um unsere Umwelt“. Auf den „Grünen Tagen Thüringen“ besucht auch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Ökoherz-Stand.

Juni 2010
Der Erzeugerbeirat des Thüringer Ökoherz e. V. wird neu belebt, um landwirtschaftliche Interessen besser in die Arbeit einzubinden. Er vereinigt Verbände und Landwirte.
In Mittelsömmern und an der Fachschule Stadtroda findet wieder ein Ökofeldtag statt.

April 2010
Percy Schmeiser – Anti-Gentechnik-Aktivist und Träger des Alternativen Nobelpreises – kommt zu einer von BUND Thüringen und Thüringer Ökoherz organisierten Veranstaltung nach Erfurt. Vor einem großen Publikum berichtet er von seinen Erfahrungen mit der Gentechnik-Lobby und warnt eindrücklich vor dem Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen. Anwesende Vertreter der Fraktionen (SPD, LINKE und GRÜNE) äußern sich ebenfalls kritisch gegenüber der Agro-Gentechnik. Im November 2010 tritt Thüringen dem Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen bei.

Januar 2010
Nach zehn Jahren Geschäftsführung für den Thüringer Ökoherz e. V. wird Dr. Frank Augsten im Oktober 2009 Mitglied des Landtages für Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Seine Nachfolge als Geschäftsführer des Thüringer Ökoherz e.V. tritt Alexander Seyboth (Dipl.-Ing. Gartenbau (FH)) an.

5. November 2009
Im Bio-Seehotel Zeulenroda treffen sich  Erzeuger, Verarbeiter, Händler und die Verantwortlichen der Ministerien und Verbände Mitteldeutschlands zum 2. Mitteldeutsche Bio-Branchen-Treffen. Themen sind u.a. der aktuelle Stand des Ökolandbaus in Thüringen, der Förderbedarf, Probleme und Lösungsansätze mit Blick auf Verarbeitung und Vermarktung von Bio-Produkten und die Rolle der Verbände.

4. November 2009
Jürgen Reinholz löst Dr. Volker Sklenar als Thüringer Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz ab. 2010 findet ein erstes Gespräch mit dem neuen Minister statt. Die anderen Ministerialgespräche im Rahmen des Arbeitskreises ökologischer Landbau und des FILET-Begleitausschusses werden ebenfalls mit der neuen Regierung fortgeführt.

28.-31. Oktober 2009
Die TAGWERK-Wandertour führt auf dem Weg von Vachdorf nach Erfurt alte Freunde zusammen.

Oktober 2009
Die Geschäftsstelle des Vereins zieht von Weimar-Schöndorf nach Weimar-Holzdorf.

Juni 2009
In Stadtroda und Bollberg finden wieder Ökofeldtage statt. Mehr als 25 Vertreter der Branche informieren sich hier über die aktuellen Ergebnisse in der Ökolandbauforschung und das Versuchswesen in Bollberg.
Die Projekte „Hanf, Flachs & Co“ sowie „Den Elementen auf der Spur“ des Thüringer Ökoherz e. V. gehen in die Erprobungsphase.

31. Dezember 2008
Die Thüringer Ökokontrollstelle in Stadtroda gibt ihre Kontrolltätigkeit auf. Die von ihr betreuten Ökobauern wechseln zur TLL bzw. zum Fachverein.

26. November 2008
In Deuben findet das 1. Biobranchentreffen der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen statt. Wichtige Akteure treffen sich hier, um gemeinsame Vorgehensweisen und Projekte in der Biovermarktung auf den Weg zu bringen.

Juni 2008
Bei den 9. Thüringer Ökolandbau-Aktionstagen, die wieder zu 14 Thüringer Orten führen, geht es diesmal um die Umweltleitungen des Ökolandbaus. Die Verbraucherfrage lautet: Was tun Sie täglich für den Umweltschutz?

2008
Der Verein nimmt gleich mehrere neue Projekte in Angriff:
Mit dem „Insektenhotel“ wird Nützlingen ein Heim geboten. Kinder und Jugendliche befüllen es mit Stroh Lehm und anderen Naturmaterialien und erfahren in diesem Zusammenhang Wissenswertes über Bienen, Florfliegen & Co.
Im Projekt „Apothekerwiese und Küchensaum“, das in den kommenden zwei Jahren an drei Thüringer Schulen durchgeführt wird, stellen Landwirte Schülern einen Teil ihrer Anbaufläche zur Verfügung. Diese legen hier einen Ackerrandstreifen an, beobachten seine Entwicklung, ernten und verarbeiten die darauf wachsenden Wildpflanzen und lernen den Ackerrand so als wichtigen Lebensraum kennen.
Durch die GRUNDTVIG-Lernpartnerschaft „Organic Agriculture – Growing together for One Europe” sollen im Ökolandbau tätige Akteure lernen, als Multiplikatoren dem Verbraucher die Vorzüge desselben besser zu kommunizieren. Projektpartner sind die Öko-Anbauverbände A.I.A.B. (Italien) und AgroBio (Portugal).
Im DBU-Projekt „Welt der Karpaten“ entwickelt der Thüringer Ökoherz e. V. gemeinsam mit Daphne (Slowakei) ein methodologisches Handbuch für Lehrer und Dozenten sowie eine Informationsbroschüre über die Biodiversität in den Karpaten. Dieses soll einen Beitrag zum Naturschutz in dieser Prioritäts-Ökoregion leisten.
Der Thüringer Ökoherz e. V. unterstützt weiterhin den Gentechnik-Widerstand in Thüringen. Von insgesamt 40 in das Melderegister eingetragenen Hektar Gentechnik-Anbau werden gerade einmal 2,3 ha realisiert. Tausende Thüringer positionieren sich und legen so Grundlagen für einen erfolgreichen Kampf für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Thüringen.

Winter 2007/2008
Vorläufig zum letzten Mal finden die bis dahin jährlichen Wintertagungen statt. Aufgrund fehlender Finanzierungsmöglichkeiten ist bis auf weiteres die Durchführung von Fachtagungen in diesem Rahmen nicht mehr möglich.

November/Dezember 2007
Zum sechsten Mal in Folge lockt die Öko-Kinerbackstube auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt zahlreiche kleine und große Bäcker an und bietet die Möglichkeit, bei Bio-Glühwein und Bio-Stollen über den Ökolandbau ins Gespräch zu kommen. Höhepunkte sind das Promibacken und die Stollenrundfahrt sowie das wöchentliche Stollenseminar.

20. November 2007
Das Umweltbildungsprojekt „Future-Home“ ist einer der Preisträger der CO2NTRA-Klimaschutzkampagne des Dämmstoffherstellers Saint-Gobain Isover G+H AG. Ausschlaggebende Punkte für die Auszeichnung und die damit verbundene Unterstützung des Projektes sind die Einfachheit des Aufbaus des Future-Home bei gleichzeitiger Effizienz und Komplexität der Wissensvermittlung.

23. Juni – 8. Juli 2007
Wieder führen die Thüringer Ökolandbau-Aktionstage die Vereinsmitarbeiter zu verschiedenen Märkten und Veranstaltungen in Thüringen.

27. April - 14. Oktober 2007
Im Rahmen der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg veranstaltet der Thüringer Ökoherz e. V. ein „Grünes Klassenzimmer“ für ca. 2.500 Teilnehmer. Die Themen reichen von gesunder Ernährung über Klimaschutz und erneuerbare Energien bis hin zu ökologischem Gartenbau und Insektenschutz. Auch das neue Projekt „Boden – eine Reise in die Unterwelt“ wird präsentiert. Außerdem gestaltet und pflegt der Verein den Garten im Hofgut als Biogarten im Wandel der Zeiten.

Winter 2006/2007
Der Thüringer Ökoherz e.V. begrüßt sein 400. Mitglied.
Wieder findet ein Wintertagungsprogramm statt.

27. November - 21. Dezember 2006
Hunderte kleine und große Bäcker nutzen das Angebot der Öko-Backstube auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt.

15. - 17. September 2006
Anlässlich der Grünen Tage Thüringen findet in Erfurt erneut eine ÖKOTREND-Messe statt.

Sommer 2006
Für das neue Projekt-Modul „Future Home“ im Umweltbildungsprojekt „Prima Klima?!“ wird der Thüringer Ökoherz e. V. mit dem 1. Preis der Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen ausgezeichnet. Das Einfamilienhaus veranschaulicht im Maßstab 1:10 die Bedeutung von Energieeffizienz und alternativen Energieversorgungssystemen.
Das Projekt „Lila Kuh und Anti-Matsch-Tomate“ wird ein offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2006/2007, später auch nochmals 2009/2010.
Das Projekt „Biogarten – mobil und aktiv im Alter“ bildet den Anfang einer ganzen Reihe von Umweltbildungs- und Gartenprojekten für die ältere Generation und den generationsübergreifenden Austausch.
Auch das Projekt „Wasser – Element des Lebens“ startet in diesem Jahr, in dessen Rahmen Kinder und Jugendliche den Wasserkreislauf kennen- und den Wert des Wassers schätzen lernen und selbst in Bächen, Flüssen und Seen Feldforschung betreiben.  
Die Publikation „BIO schmeckt! Thüringer Prominente kochen ökologisch“ erscheint, in der Thüringer Prominente aus Kultur, Politik und Sport ihre persönlichen Lieblingsrezepte mit Zutaten aus ökologischem Anbau präsentieren.
Die durch das Bundesprogramm Ökologischer Landbau geförderte Wanderausstellung „Ökologischer Landbau in Thüringen“ entsteht. Auf 16 Stellwänden zeigt sie die Geschichte und Entwicklung des Ökolandbaus in Thüringen, beantwortet Fragen zum Ökolandbau, informiert über Tierhaltung, Pflanzenbau und Handel/Verarbeitung von ökologischen Produkten und stellt die Öko-Anbauverbände vor.

28. Juni 2006
Das Ökolandbau-Kompetenzzentrum Nottleben (b. Gotha) wird eröffnet. Hier gibt es ab sofort Informationen und Hilfe für Biobauern und umstellungswillige Landwirte mit Workshops und Stammtischen.

14. Juni 2006
Bei Dr. Ralf Marold in Mittelsömmern findet wieder ein Thüringer Ökolandbau-Feldtag statt.

10. - 25. Juni 2006
Die Thüringer Ökolandbau-Aktionstage gehören inzwischen zum festen jährlichen Veranstaltungsprogramm des Thüringer Ökoherz e.V.

13. Mai 2006
Teil der Ökoherz-Mitgliederversammlung ist diesmal eine Feierstunde anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Vereins.

Winter 2005/2006
Das Wintertagungsprogramm ist erneut Anlaufpunkt für mehr als 100 Landwirte und andere Interessierte.

25. November - 22. Dezember 2005
Wieder betreut der Verein die Öko-Kinderbackstube auf dem Weihnachtsmarkt in Erfurt.

Oktober 2005
Für sein Umweltbildungsprojekt „Lila Kuh & Anti-Matsch-Tomate“ erhält der Thüringer Ökoherz e.V. den Förderpreis für Ernährungskultur der Universität Kassel. In seiner Laudatio würdigt Dr. Walter Lohmeier, Hauptgeschäftsführer der IHK Kassel, das Projekt als ein gesamthaftes Wertegefüge, bestehend aus der Vermittlung biologischer Zusammenhänge, Genuss und der Regionalisierung von Produkten.

9.-10. September 2005
Wieder findet ein BioErlebnisTag statt, diesmal auf dem Domplatz in Erfurt.

Sommer 2005
Das Internet-Portal „Öko-Einkaufsführer für Thüringen“ (www.oekoeinkaufsfuehrer-thueringen.de) geht online. Inzwischen (2011) beinhaltet es Angaben zu mehr als 2.000 Produzenten, Verarbeitern und Händlern.
Der Thüringer Ökoherz e. V. nimmt sein erstes europäisches Projekt in Angriff: die EU-Lernpartnerschaft „Ökologischer Agrartourismus“ im „Leonardo-da-Vinci-Programm“ zur Entwicklung eines Weiterbildungsangebotes.
Auch das Projekt „Bio für die junge Generation“ nimmt seinen Anfang: In den folgenden Jahren lernen 5.830 Teilnehmer in 327 Veranstaltungen den Ökolandbau aus nächster Nähe kennen.

10. – 26. Mai 2005
Zum sechsten Mal finden die jährlichen Thüringer Ökolandbau-Aktionstage statt. Ihren Anfang nehmen sie beim Gärtner- und Bauernsommer auf dem Domplatz in Erfurt. Das Motto der Tage ist „Bio + Regional =1. Wahl“. Tatsächlich bestätigen die Verbraucher, dass die Regionalität bei Bio-Produkten eine große Rolle spielt. Im Rahmen des Thüringer Frühlings auf der ega in Erfurt findet auch ein Öko-Frühling statt.

Januar 2005
Inzwischen hat der Verein mehr als 350 Mitglieder

Winter 2004/2005
An sieben Orten finden wieder Seminare und Feldtage im Rahmen des Wintertagungsprogramms statt.

November / Dezember 2004
Erneut betreut der Thüringer Ökoherz e.V. die Öko-Kinderbackstube auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt.

Oktober 2004
Der „Ökologische Einkaufsführer Thüringen“ wird neu aufgelegt.
Mit einem neuen Projekt „Wiederentdeckte Gemüse und Früchte der Goethezeit“ regt der Thüringer Ökoherz e. V. Schulen zur Umgestaltung ihrer Schulgärten und zum Wiederanbau alter Gemüsesorten an. Dabei gehen die Gartenarbeit und der Genuss der geernteten Früchte Hand in Hand.

3. Oktober 2004
Der Thüringer Ökoherz e. V. ist maßgeblich an der Organisation und Ausrichtung des BioErlebnisTages auf der Zitadelle Petersberg in Erfurt beteiligt. Höhepunkt ist die „ARENA DER SINNE“ mit mehr als 50 Ausstellern und einem bunten Rahmenprogramm. Auch in den folgenden Jahren ist der Thüringer Ökoherz e. V. immer wieder ein Partner bei der Umsetzung des an verschiedenen Orten stattfindenden BioErlebnisTages.

18.-26. September 2004
Zum 5. Mal finden die Thüringer Ökolandbau-Aktionstage statt.

September 2004
Im Rahmen des BÖL wird die bundesweite Initiative „Bio kann jeder!“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, Kindertagesstätten und Schulen bei der Umstellung auf eine gesunde, z.T. ökologisch erzeugte und dabei ökonomisch machbare Verpflegung zu unterstützen. In Thüringen ist der Thüringer Ökoherz e. V. für die Durchführung der zugehörigen Workshops zuständig. Die Resonanz ist sehr positiv: Zwischen 2004 und 2010 finden 31 Veranstaltungen mit insgesamt 558 Teilnehmern statt.

Frühjahr 2004
Auf der ega in Erfurt findet wieder eine ÖKOTREND-Verbrauchermesse statt, in Mittelsömmern treffen sich zahlreiche Interessierte zum Feldtag bei Dr. Ralf Marold, und der Thüringer Ökoherz e.V. ist mit seinem Informationsstand auf verschiedenen Hof- und Umweltfesten präsent.

Winter 2003/2004
Themen des diesjährigen Wintertagungsprogramms sind Obst- und Gemüsebau, Marketing, Forschung,
Umstellung, Recht, Umweltleistungen, Tierhaltung/-zucht und Pflanzenbau.

29. November – 22. Dezember 2003
In Kooperation mit der Ökoflur GmbH betreut der Thüringer Ökoherz e. V. zum zweiten Mal die Öko-Kinderbackstube auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt.

November 2003
Zum ersten Mal finden Projekttage unter dem Motto „Prima Klima?!“ statt. Hier werden Schüler für die Zusammenhänge von Ressourcennutzung und Klimaschutz sensibilisiert, erfahren, wie sie selbst im Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, tüfteln an Experimentierstationen und lernen bei Exkursionen eine alternative Energieerzeugung aus nächster Nähe kennen.

18. November 2003
Bereits im Sommer hat sich ein Initiativkreis aus BUND Thüringen e. V., GRÜNE LIGA Thüringen e. V. und Thüringer Ökoherz e. V. gegründet, der nun zum „Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Thüringen“ wird und als solches weitere Akteure zusammenführt. Gemeinsam setzen sie sich für die Eindämmung der Gentechnik in der Landwirtschaft ein, v. a. durch Informationsveranstaltungen, die Initiierung gentechnikfreier Regionen und ab 2006 auch den regelmäßigen Versand des Gentechnik-Newsletters.

Oktober 2003
Die Naturkost Erfurt GmbH nimmt ihre Geschäftstätigkeit auf und wird damit neben der Marktgemeinschaft Ökoflur ein wichtiger Partner in allen Fragen der Produktentwicklung und Vermarktung. Gemeinsam mit dem Thüringer Ökoherz e. V. initiieren und begleiten beide Einrichtungen Projekte zur Verbesserung der Vermarktungssituation in Thüringen.

12. Oktober 2003
Auf der 4. ÖKOTREND-Messe auf der Erfurter ega stellen mehr als 40 Thüringer Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter sowie Mitstreiter befreundeter Organisationen und aus dem Non-Food-Bereich Altbewährtes und Neues der Bio-Branche vor. Dem Zeitgeist entsprechend, erwartet die Gäste der erste Bio-Sonntagsbrunch in Thüringen.

14.-21. Juni 2003
Die Städterundreise "Öko on Tour" bildet wieder den Kern der nunmehr 4. Thüringer Ökolandbau-Aktionstage und führt die Vereinsmitarbeiter in 20 Orte. Das Motto: „Ökomilch – Gesunder Genuss!“ ist eine gute Basis, um mit vielen Verbrauchern ins Gespräch zu kommen, und die Verbraucherumfrage zeigt, dass sie durchaus einsehen, dass Bio-Produkte mehr kosten dürfen und müssen als konventionell erzeugte. Auch eine Öko-Radtour gehört zum Programm.

Januar 2003
Erstmals erscheint der Jahresbericht des Thüringer Ökoherz e.V. als eine gedruckte Ausgabe.

Winter 2002/2003
Wieder findet ein Wintertagungsprogramm statt. Themen sind Gemüse- und Pflanzenbau, Tierhaltung und –zucht sowie Betriebswirtschaft, Umstellung und Recht.

Dezember 2002
Erstmals findet auf dem Weihnachtsmarkt in Erfurt eine Öko-Kinderbackstube statt. Initiatoren sind die Stadt Erfurt und die Marktgemeinschaft Ökoflur GmbH; der Thüringer Ökoherz e. V. unterstützt die Veranstaltung personell. Etwa 60 Kindergruppen mit mehr als 1.000 Kindern sowie ca. 1.000 kleinere und größere Bäcker an den Nachmittagen und Wochenenden kommen der Einladung zum Backen nach.

Oktober 2002
Der Einkaufsführer „Ökoprodukte in Thüringen“ wird neu aufgelegt.

September 2002
Unter Federführung der Verbraucherschutzministerin Renate Künast wird das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) ins Leben gerufen. Der Thüringer Ökoherz e. V. betreut den zugehörigen Informationsstand zum Ökolandbau an 29 Standorten.
Außerdem ist der Verein Mitveranstalter des Bio-Erlebnistages in Leipzig.
Anlässlich der Grünen Tage Thüringen findet wieder eine ÖKOTREND-Messe statt. Dort wird erstmals der Preis „Ökoprodukt des Jahres“ verliehen. Preisträger ist u.a. der Gärtnerhof Holzhausen.

Juni 2002
Zum 3. Mal tourt der Verein mit den Thüringer Ökolandbau-Aktionstagen durch das Bundesland.

Winter 2001/2002
Wieder finden vom Thüringer Ökoherz e. V. organisierte und durch die GFAW geförderte Fachtagungen und Feldtage an verschiedenen Orten statt. In diesem wie auch in den folgenden Jahren nehmen jeweils 100 bis 200 Landwirte und andere Interessierte an diesen Veranstaltungen teil.

Dezember 2001
Die Internetpräsentation zum Ökolandbau im A-Info der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) wird freigeschaltet (www.tll.de/ainfo).

August/September 2001
Zum zweiten Mal finden die Thüringer Ökolandbau-Aktionstage statt, eine fortan jährliche Veranstaltungsreihe zur Verbraucheraufklärung. Tagesaktuell wird diesmal das neue deutsche Biosiegel vorgestellt. Teil der Aktionstage ist auch die 2. ÖKOTREND-Messe.
Außerdem startet das bis heute erfolgreiche Projekt „Lila Kuh & Anti-Matsch-Tomate“, in dem Heranwachsende Grundlagen einer gesunden Ernährung theoretisch und durch die Zubereitung kleiner Mahlzeiten auch ganz praktisch kennen lernen.

Mai 2001
Beim Verband für Agrarforschung- und -bildung e.V.  wird die Informations- und Anlaufstelle "Ökologischer Landbau“ geschaffen.

April 2001
Im Weimarer Kultur- und Jugendzentrum mon ami wird das zehnjährige Bestehen des Thüringer Ökoherz e.V. mit einer Festveranstaltung würdevoll gefeiert.

Februar 2001
Mit einem Gemeinschaftsstand präsentiert sich der Freistaat Thüringen auf der BioFach 2001.

Winter 2000/2001
Themen des diesjährigen Wintertagungsprogramms sind die Forschungsergebnisse und Perspektiven des Ökolandbaus in Thüringen, Gemüse- und Pflanzenbau und Tierhaltung/-zucht. Auch ein Feldtag in Bollberg steht wieder mit auf dem Programm.

Dezember 2000
Auf einer Wissenschaftstagung in Laasdorf werden die Themen Unkrautbekämpfung, Bodenbearbeitung,
Backqualität und Qualitätsparameter von Ökoprodukten diskutiert.

September 2000
Zum ersten Mal führt der Thüringer Ökoherz e.V. die Thüringer Ökolandbau-Aktionstage in ausgewählten Städten in Thüringen durch. Pünktlich zu den Aktionstagen erscheint die erste Ausgabe der Verbandszeitschrift „Ökoherz-Forum“.
In Erfurt findet erstmals die Regionalmesse der Thüringer Biobranche ÖKOTREND statt. Veranstaltungsort ist der Naturkostgroßhandel „Immergrün“, der einzige Thüringer Großhändler für Ökoprodukte.

Sommer 2000
Im Rahmen einer Vortragsreihe der Europawoche wird im über den ökologischen Landbau in Europa als die Alternative zu BSE, dioxinverseuchten Eiern, pestizidbelasteten Nahrungsmitteln und Genfood informiert.
Die EU-Verordnung zur ökologischen Tierhaltung tritt in Kraft.
Beim Thüringer Bauernverband e.V. wird der Ausschuss "Ökologischer Landbau" gegründet.

Juli 2000
Beim Feldtag in Bollberg wird die Einrichtung der Ökofruchtfolge besichtigt, die von der Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft Stadtroda zu Demonstrationszwecken angelegt wurde. In Stadtroda werden ein Tierhaltungs- und ein Marktfruchtbetrieb unterhalten.

Mai 2000
Der Thüringer Ökoherz e.V. beteiligt sich wieder an den Grünenn Tagen in Erfurt. Hier: Die komplette „Öko-Zentrale“ aus Weimar-Schöndorf vor dem Messestand.

Februar 2000
Auf der Biofach in Nürnberg stellt die Marktgemeinschaft Ökoflur GmbH neun Öko-Convenience-Produkte vor, die in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Landwirtschaftsministerium und der CMA entwickelt wurden. Mit der Produkteinführung verbinden sich mehrere Marketingaktionen. Die neuen Produkte dürfen schon zum Start das national gültige Öko-Prüfzeichen tragen.

8. Februar 2000
Es findet die erste wissenschaftliche Fachtagung zu Themen des ökologischen Landbaus in Thüringen statt.

November 1999
Beim Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt wird der Arbeitskreis "Ökologischer Landbau" eingerichtet. Im Dialog zwischen Ministerium und Förderverein werden aktuelle Fragen des ökologischen Landbaus erörtert und weitere Schritte besprochen.

August 1999
Erstmals erscheint die TMLNU-Broschüre „Ökolandbau in Thüringen".

Juni 1999
In der Bundesrepublik Deutschland wird das nationale Öko-Kennzeichen (ÖPZ) eingeführt.
Im selben Monat wird der Beschluss zur EU-Verordnung zur ökologischen Tierhaltung veröffentlicht.

Mai 1999
Auf der Thüringen-Ausstellung wird auf der Bühne des Gemeinschaftsstandes der Thüringer Landwirtschaftsministeriums ein „Tag des ökologischen Landbaus“ veranstaltet. Das Programm umfasst u.a. Diskussionsrunden und ein Gewinnspiel mit dem Glückrad.

März 1999
In einem Schulprojekt mit dem Weimarer Schiller-Gymnasium werden Schüler an den ökologischen Landbau herangeführt. Das Projekt umfasst Verkostungen und die Herausarbeitung der Unterschiede zwischen ökologischem und konventionellem Landbau.

Januar 1999
Auf der Grünen Woche in Berlin reichen sich CMA und AGÖL die Hand zum Bund und beschließen die Gründung einer GmbH und die Erarbeitung einer Kennzeichnungsrichtlinie für deutsche Ökoprodukte unter dem „Ökologischem Prüfzeichen“ (ÖPZ).
In Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt entwickelt der Thüringer Ökoherz e.V. den ersten Einkaufsführer für ökologische Produkte in Thüringen. Der Thüringer Landwirtschaftsminister Dr. volker Sklenar präsentiert die erste Ausgabe des Einkaufsführers auf der Grünen Woche in Berlin der Presse.

Herbst 1998
Die Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft Stadtroda richtet in der Versuchsanlage Bollberg eine Demonstrationsfruchtfolge für den Ökolandbau ein.

Juni 1998
In Vachdorf demonstriert das Ökozentrum Werratal einem ausgewählten Kreis von Thüringer Politikern, Agrarwissenschaftlern, Vertretern der Agrarverwaltung und den Medien die Möglichkeiten des ökologischen Landbaus. Der Thüringer Ökoherz e.V. stellt ein Programm zur weiteren Entwicklung des ökologischen Landbaus in Thüringen bis zum Jahr 2000 vor.

12.Juli 1997
Die Marktgemeinschaft Ökoflur GmbH eröffnet ihren ersten Naturkostladen am Rollplatz in der Weimarer Innenstadt. Die Eröffnungsveranstaltung wird vom Thüringer Ökoherz organisiert.

Juni 1997
Der Marktgemeinschaft Ökoflur GmbH gelingt es erstmalig, Thüringer Ökoprodukte in einer großen Handelskette einzulisten. Die Listung erfolgt mit Wurstkonserven für Thüringen und die angrenzenden Bundesländer. Helmut Deckert und Petra Volkhardt präsentieren die ersten Ökoprodukte im Handel.

26. Juni 1997
Während der Flurfahrt zu ausgewählten Thüringer Ökobetrieben informieren sich Politiker, Agrarwissenschaftler und Vertreter der Thüringer Agrarverwaltung über den Stand des ökologischen Landbaus in Thüringen.

16. Januar 1997
Es findet der erste Bauernstammtisch mit Thüringer Ökobauern statt.

11. Oktober 1996
Wieder präsentiert der Förderverein Thüringer Ökoprodukte auf dem Zwiebelmarkt in Weimar

Mai 1996
Eine Exkursion führt zum Ökohof Scharf in Ollendorf.

14. Mai 1996
Auf der Thüringen-Ausstellung auf dem Erfurter Messegelände präsentiert sich der Thüringer Ökoherz e.V. mit seinem neuen Logo.

18. April 1996
Eine Festveranstaltung mit Ökobüfett und Podiumsdiskussion würdigt das fünfjährige Bestehen des Thüringer Ökoherz e.V.

10. April 1996
In der Jenaer Mensa werden Ökoprodukte präsentiert und verkostet.Februar 1996Auf der BIOFACH in Frankfurt/Main, der größten Weltfachmesse für Naturkost und Naturwaren, erfolgt erstmals die Gemeinschaftspräsentation von Produkten mit dem „Thüringer Ökoherz“. Im selben Monat erscheint die TMLNU-Broschüre „Ökologischer Landbau in Thüringen“.

Oktober 1995
Erstmals nimmt der Thüringer Ökoherz mit einem  eigenen Stand am Weimarer Zwiebelmarkt, einem der größten Volksfeste in Thüringen, teil. Auch an dem von der Fachschule für Agrar- und Hauswirtschaft Stadtroda organisierten Bauernmarkt beteiligt sich der Förderverein mit dem neuen Stand.

September 1995
Anlässlich der Thüringen-Ausstellung in Erfurt informiert sich neben vielen anderen Besuchern auch der damalige Ministerpräsident Bernhard Vogel am Ökoherz-Stand über die Vorzüge des Ökolandbaus.

Juni 1995
Der Thüringer Ökoherz e.V. präsentiert sich auf der 2. Thüringer Warenbörse des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt im Weimarer Volkshaus. 70 Aussteller der ThüringerAgrar- und Ernährungswirtschaft stellen sich dort vor.

20. Mai 1995
Der Thüringer Landwirtschaftsminister Dr. Volker Sklenar verleiht erstmals das Ökosiegel „Thüringer Ökoherz“ an Thüringer Unternehmen. Als Zeichenverwalter arbeitet der Thüringer Ökoherz e.V. eng mit den zeichenführenden Unternehmen zusammen und fördert zugleich die weitere Verwurzelung des ökologischen Gedankens in der Thüringer Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Januar bis Dezember 1995
In Weimar-Schöndorf realisiert der Förderverein die Durchführung der Weiterbildung für Arbeitslose „Fortbildung zur Anwendung umweltgerechter Landbewirtschaftungsmethoden - Ökologischer Landbau“.

Januar 1995
Das Vereinszeichen des Thüringer Ökoherz e.V. wird vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt zum „Thüringer Ökosiegel“ erklärt und soll auf Produkten auf die ökologische Erzeugung in Thüringen verweisen.

November 1994
Der Thüringer Ökoherz e.V. wird als Bildungsträger des KULAP-Programms Teil D (Bildungsaufgaben des Kultur-, Landschafts- und Pflegeprogramms) zugelassen.

Sommer 1994
In Praxisseminaren stellt Dr. Feindt seinen Ökohof „Gut Sambach“ in Mühlhausen vor, gemeinsam untersuchen die Teilnehmer Studienobjekte auf dem Bio-Acker von Dr. Marold in Mittelsömmern, und auch eine Besichtigung des Öko-Hofs in Schöndorf steht auf dem Programm.

Sommer 1993
Das Ökozentrum Werratal in Vachdorf erhält als erstes ostdeutsches Unternehmen den Agrar-Kultur-Förderpreis der Schweisfurth-Stiftung. Das Unternehmen beweist, dass umweltgerechte Landwirtschaft auch großflächig betrieben werden kann.

April 1993
Die EG-Verordung 2092/91 mit Kontrollpflicht für ökologische Produkte tritt in Kraft. Damit wird die erste Ökoverordnung im europäischen Rahmen wirksam.

Januar 1993
Auf der „Grünen Woche“ in Berlin, der größten deutschen Verbrauchermesse für Lebensmittel, werden erstmals Thüringer Ökoprodukte am Thüringer Gemeinschaftsstand präsentiert.

September 1992
In Weimar findet unter Mitwirkung des Thüringer Ökoherz e.V. der bundesweite Kongress „Landwirtschaft und Ernährung - Ein Forum über gesundes Essen, ökologischen Landbau und Landschaftspflege für Landwirte und Verbraucher“ statt.

27. Juni 1992
Familie Scharf in Ollendorf eröffnet den ersten Thüringer Bio-Hofladen.

24. Juni 1992
Im Thüringer Landtag werden Ökoprodukte präsentiert und stoßen bei den Abgeordneten auf großes Interesse.

September 1991
In Breitenhain findet die erste Ökokirmes statt, die sich in den folgenden Jahren zu einer Traditionsveranstaltung entwickelt.

22.-24. Mai 1991
Eine Studienreise führt de Thüringer Pioniere des Ökolandbaus nach Bad Kreuznach: „Ich wusste damals noch nicht, dass man stundenlang über so ein kleines Stück fruchtbare Erde philosophieren kann“,  erinnert sich Gründungsmitglied Jürgen Schmeling an diese Reise.

Frühjahr 1991
Das Ökozentrum Vachdorf und die Agrargenossenschaft „Zur Heide“ Breitenhain e.G. beschreiten als einige der ersten den Weg des ökologischen Landbaues in Thüringen. Verzicht auf Agrarchemie, vielgliedrige Fruchtfolgen, ausschließlich organische Düngung, mechanische Pflege der Kulturen und Weidehaltung sind die ersten Schritte bei der Einführung der ökologischen Bewirtschaftungsform.

13. April 1991
Im Erfurter Johannes-Lang-Haus gründen 43 Mitglieder den „Thüringer Ökoherz e.V.“ als Förderverein für ökologischen Landbau, Landschaftspflege, Naturschutz und naturgemäße Lebensführung in Thüringen.

1990
Die Arbeitsgemeinschaft „Ökologischer Landbau“ im Naturschutzzentrum Weimar und Gäa-Mitbegründer beginnen mit ersten Aktivitäten zur Etablierung des Ökolandbaus in Thüringen.

In den 1920er Jahren
Bauern im Kreis Apolda bewirtschaften ihre Höfe nach der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise (nach Rudolf Steiner).

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